Journalistische Recherche im Darknet
In der ersten Veranstaltung führte der investigative Journalist und Trainer für digitale Sicherheit Daniel Moßbrucker die Teilnehmenden in das Thema Darknet ein. Er erklärte, wie der Tor-Browser funktioniert, worin er sich von einem VPN unterscheidet und warum er anonymes Recherchieren ermöglicht. In praktischen Übungen konnten die Teilnehmenden sich dann ins Darknet wagen. Dabei wurde deutlich, dass gerade dort kritisches Denken gefragt bleibt und Vorsicht geboten ist.
Inside Cybercrime
Die zweite Veranstaltung beleuchtete Cyberkriminalität aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Ute Kemmler und Dr. Hebbecker von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) NRW benannten Ransomware als derzeit größte Bedrohung in NRW und gaben Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit laufender Ermittlungen und dem Informationsbedürfnis der Presse. Volker Frank, Geschäftsführer von netable, schilderte, wie sein Unternehmen über gefälschte Stellenanzeigen angegriffen wurde und welche Schritte ihm bei der Aufarbeitung geholfen haben. Eva Wolfangel ergänzte die journalistische Perspektive auf das Thema und berichtete, dass sich Cyberkriminalität gut als Lokalthema eigne, die Suche nach Gesprächspartner jedoch eine Herausforderung sei.
Zum Abschluss gaben wir den Teilnehmenden konkrete Handlungsempfehlungen zur digitalen Sicherheit mit, unter anderem zu zeitnahen Updates, regelmäßigen Datensicherungen, sicheren Passwörtern und dem Schutz vor visuellem Hacking.
Wir danken allen Interessierten an der Teilnahme und freuen uns, wenn Sie als Journalistin oder Journalist bei Fragen zum Thema digitale Sicherheit auf uns zukommen.



