Die Zahlen sprechen für sich: Cyberangriffe verursachen in Deutschland jährlich Schäden in Milliardenhöhe (Bitkom Wirtschaftsschutz 2025). Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland und wirtschaftliches Herzstück der Republik steht dabei besonders im Fokus. Ganze Branchen sehen sich mit einer wachsenden Angriffswelle konfrontiert, die Unternehmen jeder Größe trifft und existenzielle Risiken mit sich bringt. Digitale Sicherheit ist damit längst zur strategischen Frage für den Wirtschaftsstandort geworden.
Anhand konkreter Schadenszahlen und aktueller Vorfälle wurde bei dem Gespräch deutlich, wie breit die Betroffenheit bereits ist. Ransomware-Angriffe, Datenverluste und lahmgelegte Betriebsabläufe ziehen sich quer durch alle Sektoren – vom produzierenden Gewerbe über den Handel bis hin zu Dienstleistungsunternehmen. Im Austausch stand dabei auch die Frage, wie DIGITAL.SICHER.NRW insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in der Praxis gezielt unterstützt. Unsere Trägervereine – der eurobits e.V. und der Cyber Security Cluster Bonn e.V. – bereicherten das Gespräch zusätzlich mit ihren Perspektiven.
Der Dialog zwischen Politik und Wirtschaft ist ein unverzichtbarer Teil der Antwort auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Sicherheit. Besuche wie dieser schaffen die Grundlage, Erkenntnisse aus der Praxis in die politische Debatte einzubringen und gemeinsam den Blick nach vorn zu richten. Auch in Zukunft bleibt die Stärkung der digitalen Resilienz der nordrhein-westfälischen Wirtschaft eine gemeinsame Aufgabe mit weitreichender ökonomischer Bedeutung.



